Blog zur RestLebenszeit

Monat: Februar 2024

Jetzt ist Zeit für neue kreative Impulse: HBK Essen

In der nachberuflichen Phase hat man Zeit, etwas zu tun, für das man während der letzten Jahre keine Zeit, keine Kraft hatte. Beispielsweise können nun all die kreativen Kurse besucht werden, die einen immer interessiert haben. Aber es war keine Zeit dafür oder die Arbeitszeiten mit Schichtdienst und Wochenendarbeit liessen eine Teilnahme nicht zu.

Wer mehr möchte als das Kursangebot der örtlichen VHS, sollte sich zum Bespiel die Angebote des Zentrums für Weiterbildung an der Hochschule der bildenden Künste in Essen ansehen. Die Hochschule öffnet sich für Menschen jeden Alters, die Neues lernen oder ihre Kenntnisse z.B. in Malerei oder Fotografie u.v.m. vertiefen möchten. Es gibt eine Frühjahrs- und eine Sommerakademie , Schnupperwochenenden.

https://www.hbk-essen.de/de/das-zentrum-fuer-weiterbildung

Ein besonderes Angebot ist das Herzstück(Programm Plus)

Möchte man ein Fotoprojekt, das einem schon immer am Herzen lag, verwirklichen, kann man hier unter Begleitung der Dozentin Christiane Hantzsch über mehrere Monate daran arbeiten , mit den anderen Teilnehmern der Gruppe diskutieren ,es weiterentwickeln und umsetzen. Vielleicht hat man sich schon lange mit dem Gedanken getragen, Fotokollagen zu einem bestimmten Thema zu fertigen oder aus den in den Jahren gemachten Fotografien ein Buch zu erstellen und…und…und. Es ist wunderbar, das man hier mit fachlicher Begleitung an einem „Herzstück“ arbeiten kann.

https://www.hbk-essen.de/de/herzst%C3%BCck

Stand 3/2024

Der letzte Arbeitstag: Abgang mit Bossing

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist blumenstrauss-boss.jpg

Jetzt ist es soweit: der letzte Arbeitstag ist gekommen. Idealerweise hat man sich gedanklich und organisatorisch darauf vorbereitet. Es singt zwar kein Kinderchor, aber die KollegInnen sind freundlich und sagen , wie leid es ihnen täte, dass man geht. Es gibt einen Blumenstrauss, ein Glas Sekt und ein paar Knabbereien. Die Vorgesetzte bittet zu einem kleinen, freundlichen Abschiedsgespräch in ihr Büro. Man geht nochmal durchs Haus und verabschiedet sich von den Kollegen. Zu Hause findet man ein freundliches Schreiben vor , mit dem sich die Firma offiziell für für 20 Jahre Mitarbeit bedankt. (Die Zeit, in der Urkunden und goldenen Uhren übergeben wurden, ist lange vorbei).

So weit, so ideal.

Was aber, wenn in den letzten Arbeitsjahren unter Bedingungen gearbeitet wurde , die den Tatbestand des Bossings erfüllt haben? Die Vorgesetzte spricht nicht mit einem, ignoriert einen. Der Chef untersagt den Mitarbeitern , mit einem zu sprechen. Da sich jede(r) die/der Nächste ist, wird auch nicht dagegen angegangen. Die Vorgesetzte lädt zu Konferenzen nicht mehr ein. Zugangsrechte am PC werden beschnitten. Informationen werden nicht weitergegeben. Die Leitung löst das eigene Büro auf. Der Arbeitsbereich wird verkleinert oder aufgelöst. Stunden werden gestrichen.

Ältere ArbeitnehmerInnen, die vielleicht noch einen teuren Altvertrag auf der Grundlage des BAT haben, sind heute nirgendwo mehr gerne gesehen. Für die eine teure unbequeme Alte kann man zwei junge billige, willige, formbare Menschen einstellen.

Seinen letzten Arbeitsplatz mit diesen Eindrücken zu verlassen, ist verletzend, entwürdigend, respektlos. Anleitungen für diesen Fall findet man in der Ratgeberliteratur nicht. In diesem Fall scheint mir das Wichtigste zu sein, den letzten Arbeitsplatz vor der Rente, wie man es auch immer anstellt, aufrecht, in Würde und selbstbestimmt zu verlassen. Die Restlebenszeit sollte man ohne Verbitterung verbringen.

Wenn schon der Abschied am Arbeitsplatz nicht wertschätzend war, so kann man doch selbst eigene Akzente setzen, um den Übergang in den Ruhestand so zu gestalten, das man gute Erinnerungen daran hat: z. B. ein Treffen mit Freunden und Verwandten, bei dem ganz bewusst der Abschied gestaltet wird.
Gespräche über das vergangene Arbeitsleben. Hervorheben des Positven, denn auch das gab es mal.

Bossing, das Mobbing durch Vorgesetzte, kann nur geschehen, weil nicht darüber gesprochen wird. In Handbüchern für Manager und Leitungskräfte wird nicht darüber geschrieben. Bossing geschieht in einer Grauzone. Noch gibt es keine Gerichtsurteile dazu, auf die sich Angestellte berufen können.

Informationen , Hilfe , Beratung im Netz sind zu finden unter

https://www.mobbingscout.de/

(Stand 1/24)

Digitalpaten

Digitalpaten sind Ehrenamtliche, die sich z.B. gut mit digitalen Medien auskennen. Es sind Menschen, die beruflich mit dem Internet zu tun haben oder hatten. Sie unterstützen, wenn es Fragen gibt oder z.B. Hilfe beim Einrichten von Geräten gebraucht wird.

Die Digitalpaten im Kreis Mettmann sind übers Internet erreichbar:

https://digitalpaten.nrw/

Mehr über die Aufgaben der Digitalpaten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Digitalpaten

In Düsseldorf findet man die Digitalpaten über die Zentren Plus.

https://rentnerista.de/zentren-plus-in-duesseldorf/

Stand: 2/2024

Wir-Verbraucher.me

Digital unterwegs zu sein erfordert, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Man braucht Informationen und Hilfe. Das ist das Ziel von „Wir-Verbraucher.me “ im Kreis Mettmann . Dieser Verein arbeitet ehrenamtlich. Er ist nach eigener Aussage Mitgliedsverband der Verbraucherzentrale NRW.

https://wir-verbraucher.me/

Der Verein hat ein Projekt „Digital dabei“ aufgelegt. Ehrenamtliche Digitalpaten unterstützen beim Kennenlernen der digitalen Medien. Dies geschieht z.B. durch Veranstaltungen in der Stadtbücherei Hilden. Dort wurden auch die Senioren-Medien-Tage abgehalten. So konnten interessierte Menschen 60+ leicht und unproblematisch die digitale Welt betreten und kennenlernen.

https://digitalpaten.nrw/

Der Verein bringt einen Newsletter heraus mit aktuellen Themen.

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